Pflege, Kurzzeitpflege & soziale Betreuung

Wenn Sie auf Dauer oder zur Kurzzeitpflege (Verhinderungspflege) zu uns kommen, wohnen Sie in einem der 49 geräumigen und barrierefreien Einzelzimmer oder in einem der 3 Doppelzimmer. Jedes Zimmer verfügt über ein großes Bad mit Dusche und WC. Im Zimmer sind unter anderem immer ein Pflegebett und ein Kleiderschrank vorhanden. Sie können aber auch gern das Zimmer ganz nach Ihren eigenen Wünschen möblieren. Die Einzel-und Doppelzimmer gruppieren sich um ein Atrium, welches das Miteinander fördert und in dem viele Angebote zum Mitmachen einladen.

 

 

Pflege und soziale Betreuung gehören zusammen. Das gilt es auch in Zukunft zu unterstützen und auszubauen. Unsere Gesellschaft hat das längst erkannt und hat schon vor über 20 Jahren den Pflegerinnen und Pflegern einen eigenen Sozialen Dienst an die Seite gestellt, um Kontakte zu Vereinen, Gruppierungen und Ehrenamtlichen zu fördern und das Haus in die Gemeinde zu integrieren. Die jüngsten Gesetzesänderungen ermöglichen es, dass stationäre Pflegeeinrichtungen für die Nutzer kostenneutral zusätzlich Betreuungskräfte einstellen, um die soziale Teilhabe ganz individuell unterstützen zu können. Jede pflegerische Handlung ist immer auch ein sozialer Kontakt: wenn mich jemand bettet, mir jemand beim Duschen beisteht, mir meine Kleidung anreicht oder mir bei der Nahrungsaufnahme oder beim Toilettengang hilft, so begegnet er mir auch als Mensch. Das ist uns bewusst; es ist uns wichtig und das ist es, was die Arbeit als Pflegerin oder als Mitarbeiterin des sozialen und betreuenden Dienstes manchmal auch anstrengend, stets aber befriedigend und sinnvoll macht. Was gibt es Schöneres als zufriedene Menschen, die sich gut gepflegt und betreut fühlen.

Pflege-Charta

 

Artikel 1 - Selbstbestimmung und Hilfe zur Selbsthilfe

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe sowie auf Unterstützung, um ein möglichst selbstbestimmtes und selbständiges Leben führen zu können.

Artikel 2 - Körperliche und seelische Unversehrtheit, Freiheit und Sicherheit

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, vor Gefahren für Leib und Seele geschützt zu werden.

Artikel 3 - Privatheit

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wahrung und Schutz seiner Privat- und Intimsphäre.

Artikel 4 - Pflege, Betreuung und Behandlung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf eine an seinem persönlichen Bedarf ausgerichtete, gesundheitsfördernde und qualifizierte Pflege, Betreuung und Behandlung.

Artikel 5 - Information, Beratung und Aufklärung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf umfassende Informationen über Möglichkeiten und Angebote der Beratung, der Hilfe, der Pflege sowie der Behandlung.

Artikel 6 - Kommunikation, Wertschätzung und Teilhabe an der Gesellschaft

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wertschätzung, Austausch mit anderen Menschen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Artikel 7 - Religion, Kultur und Weltanschauung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, seiner Kultur und Weltanschauung entsprechend zu leben und seine Religion auszuüben.

Artikel 8 - Palliative Begleitung, Sterben und Tod

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.

 

Der Soziale Dienst bietet an (teilweise zusammen mit Gruppen, Vereinen, Ehrenamtlichen und Gemeinden):

  • Musik
  • 1x im Monat Gebetskreis
  • Singen
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Kognitive Aktivitäten, wie Gedächtnistraining
  • Kreatives Gestalten
  • Begleitung zu jahreszeitlichen Festen, kulturellen Veranstaltungen und Ausflügen
  • Unterstützung bei der Teilhabe am aktuellen Leben (Zeitung, Geschichten oder Gedichte vorlesen)
  • Einzelangebote wie z.B. begleitende Gespräche, Einbeziehen der Bewohner in alltägliche Verrichtungen, Erinnerungsarbeit, Begleitung bei Spaziergängen
  • Basale Stimulation
  • Begleitung von Arztbesuchen
  • Begleitung bei Einkäufen
  • Geburtstagskaffee 1x im Quartal
  • Bewegung
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten Gesprächskreise
  • Kognitive Aktivitäten, wie Gedächtnistraining
  • Sitz Tanz
  • Bunter Vor- Nachmittag
  • im 14 tägigen Wechsel kath. und ev. Gottesdienste

Außerdem werden von Ehrenamtlichen Mitarbeitern mind. 1mal im Monat Gruppenangebote angeboten, wie:

  • Vorleserunde,
  • Märchen erzählen und
  • Filmvorführungen